Ach Brandis, du altes Nazikaff. So unschuldig und jungfräulich, dass mensch es kaum aushält. Und nun schon wieder beschmutzt ein Außerirdischer / Nazi dein Image. Es ist zum verzweifeln. Bitte schön:
Weil in Deutschland in jedem hinter-letzten Dorfverein ums Verrecken eine Weihnachtsfeier abgehalten wird, gibts derlei natürlich auch in Brandis. Genauer beim FSV Brandis. Jungfräulich und unschuldig liegen da die Plätzchen drapiert und der Glühwein wird ausgeschenkt. Doch was ist das? Ist das nicht unser lieber Kaufi? Aber was trägt er denn da? Nochmal genau hingeguckt:
Genau, hier sehen wir den (u.a. wegen Brandis) bereits verurteilten Christian K. mit einem „Hatecore“-Shirt auf der Weihnachtsfeier ’09 des FSV Brandis. Zwei Monate nach dem Überfall auf den Roten Stern. Dass er auf der Weihnachtsfeier war, hat er vor Gericht übrigens zugegeben. Die war übrigens auch seine Abschiedsfeier: zwei Tage später ging er in U-Haft.
Wir stellen fest: Beim FSV Brandis wird Weihnachten auch gern mit Nazis gefeiert. Und genauer: gern mit den Tätern / Außerirdischen. Denen dann auf meinVZ -für alle zugänglich- „alles Gute“ / „Freiheit“ / „ein gesundes Neues“ gewünscht wird. Mit der Distanz(ierung) ist und bleibt es nicht weit her. Dank studiVZ auch dokumentiert: Vereins“prominenz“ war natürlich ebenfalls anwesend. Aber was wäre das Fest der Liebe ohne Nazis – die Vereinskneipe wie leergefegt.


Ich bin seit 2007 beim FSV 1921 Brandis. Christian K. ist mir namentlich nicht bekannt. Ich kann auf dem Foto auch niemanden erkennen, den ich je auf unserem Sportplatz gesehen hätte.
Zu vor 2007 kann ich nichts sagen.
Auf der Vereinsweihnachtsfeier war ich anwesend. Christian K. definitiv nicht!
Ob er eventuell auf einer mannschaftsinternen Feier anwesend war, kann ich nicht sagen.
Wir haben mindestens seit 2007 weder im Vorstand, noch in den Trainergespannen rechtsradikale Verantwortliche (keine bekennenden und auch keine, von denen man es vermuten könnte).
Alle anderslautenden Aussagen entsprechen definitiv nicht der Wahrheit.
Einige Klarstellungen:
Beim Überfall auf unseren Sportplatz und die RSL – „Anhänger“ bzw. -Spieler wurde das Seitentor nicht extra für die Rechten-Horde geöffnet. Es wurde eine „Vorhut“, die als solche nicht zu erkennen war, zu diesem Eingang herein gelassen (nur die RSL-Anhänger sollten zum Haupteingang herein – Stichwort Trennung der Lager), da sie Eintritt zahlten und n nicht offensichtlich als Gewalttäter zu erkennen waren.
Übrigens: Das Gelände ist straßenseitig von einem etwas 80 – 100 cm hohen Zaun umgeben. Jedes Kind ab einem Alter von ungefähr 5 Jahren kann in wenigen Sekunden über diesen Zaun klettern.
Der Rest – oder die offensichtlich zu erkennenden rechten – ließen den wenigen Ordnern (alles Freiwillige Trainer, Jugendtrainer, Eltern…) keine Chance, sie daran zu hindern.
Die Chaoten kamen nichtmal aus Brandis. Dass ein Ordner mitgemacht haben soll, darauf will ich nicht näher eingehen, das ist für jeden normaldenkeneden Menschen eigentlich alls Unsinn zu erkennen.
Sicherlich hätte der Verein vorher Dinge tun können, um ein wenig entgegenzuwirken (z.B. Müll wegräumen, der hinterher als Schlagwerkzeuge benutzt wurde), aber wie soll man darauf erstmal kommen, wenn man überhaupt absolut keine Erfahrung mit Derartigem hat? Wir saßen vorher zusammen und haben darüber geredet und überlegt, was man machen kann. Aber außer Kontakt mit der Polizei aufzunehmen und alle „Auflagen“ (Ordnerzahl) zu erfüllen – was getan wurde – konnten wir als Verein – und als normaldenkende Menschen, ohne Gewalterfahrungen – keine vorherigen, wirksamen Gegenmaßnahmen treffen.
Wir konnten keinen höheren Zaun aufstellen – wer sollte das bezahlen? – und keine Securitykräfte anfordern – wer sollte das bezahlen?
Wir haben uns nicht ausgesucht, dass diese Tat an diesem Tag auf unserem Sportplatz stattfindet. Des FSV 1921 Brandis einen Großteil der Schuld daran zu geben ist vollkommen lächerlich und realitätsfremd.
[A.d.M.: Wir haben euch „Brandis-ist-genauso-Opfer“-Brandiser_innen echt satt. Aber weil ihr offensichtlich nach über 2 Jahren immernoch am Opfer-Mythos bastelt, wollen wir euch auch diese Gelegenheit geben, mal „ein paar Dinge gerade zu rücken“ bzw. erneut unter Beweis zu stellen das euch die z.T. schwer verletzten RSL-Fans scheiß egal sind, das Ansehen eurer Dorfgemeinschaft dafür umso mehr.]