Update: Der Hohn der Brandiser nimmt kein Ende. (siehe unten)

Gestern siegte der RSL grandios über die „Rumpeltruppe“ (Zitat: Sprechchor Ostkurve) vom FSV Brandis. Großer Andrang herrschte am Einlass, darunter auch 2 Nazis die aus ihrem braunen Nest nach Dölitz gefunden hatten. Einer wurde per „Gesichtserkennung“ enttarnt und der andere machte gar keinen Hehl aus seiner Gesinnung und stand mit Thor Steinar Klamotte vorm Einlass rum (wo sie auch blieben).

Das sich auch solches Publikum in Dölitz einfinden würde, war zu erwarten. Was dann aber nach dem Spiel passierte, entbehrt jeglichem Respekt gegenüber den Betroffenen des Überfalls und zeugt vom fehlenden Schuldbewusstsein beim FSV Brandis. Denn nach dem Spiel kam es zur „feierlichen“ Übergabe der Eintrittsgelder vom Nachholspiel in Beucha. Der Brandiser Vereinssprecher Gerd Große überreichte den RSL Spielern einen Briefumschlag, welcher daraufhin geöffnet wurde. Darin befand sich die unglaubliche Summe von 150€.

Zitat: roter-stern-leipzig.de

(stb) „Skandalös“, wetterten die RSL-Verantwortlichen eine knappe halbe Stunde nach Abpfiff der Partie Roter Stern gegen FSV Brandis am heutigen Sonntag. Wie verabredet, wollten die Brandiser „Ihre“ Einnahmen aus dem Abbruch-Wiederholungsspiel von vor elf Tagen in Beucha den Betroffenen des Neonaziangriffs spenden. Knapp 850 vorwiegend Leipziger hatten beim 2:0-Auswärtssieg 2,- € Eintritt bezahlt, abgezogen werden sollten davon noch Platzmiete und eine kleine Aufwandsentschädigung. Alles in allem wären wohl so um die 1.200 € zusammengekommen, der FSV reduzierte das ganze heute auf stolze auf 150,- €, garniert mit dem Vermerk dass „Sie (Brandis) ja irgendwie auch überfallen worden wären“!
Das ist also ihr Beitrag für unseren Hauptgeschädigten, der demnächst übrigens das fünfte Mal operiert wird. Unser Vorschlag: Umbenennung des Vereins in FSSV Brandis und eine Teilnahme der Kleinstadt Brandis am Wettbewerb „Unser Dorf soll brauner werden“!

Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen. Oder vielleicht doch: Was in Großes Kopf vorgeht wenn er davon redet auch irgendwie überfallen worden zu sein, kann mensch nur ahnen. Doch ein Verein der sich aus mehreren NPD Kandidaten, Nazis und Thor Steinar tragenden Spielern (was das selbe ist) rekrutiert und bei dem ein Ordner den Nazimob durch den Seiteneingang reinlässt und dann vermummt fleißig mitprügelt, kann wohl kaum selber überfallen worden sein. Da muss mensch eher davon sprechen, das (der FSSV) Brandis mit überfallen hat.

Und ja: wir dürfen (fast) alle Brandiser als Nazis bezeichnen!

Über den weiteren Verlauf dieser „Spendenaffäre“ werden wir hier berichten sobald es etwas neues gibt. Gespannt warten wir auf die nächste Erklärung von Große. Das wird bestimmt sehr erhellend sein.

[Update] Eine Sache möchten wir aber noch nachlegen. Die 1. Mannschaft war nämlich so freundlich einen Schreiben an den in Brandis schwer verletzten und mittlerweile zum 5. mal am Auge operierten Menschen zu schreiben. Der Hohn der Brandiser nimmt kein Ende. Dieser Brief gehört jemenschen geschrieben der besoffen vom Fahrrad gefallen ist und im Krankenhaus liegt, aber nicht einem Menschen der brutalst von Nazis zusammengeschlagen wurde und auf dem einen Auge nur noch 8% Sehkraft hat.

[/Update]