Am heutigen Tag hat das Sportgericht gleich 2 Entscheidungen bzgl. des RSL fällen müssen. Zum Ersten die Berufung von Ablass-Mügeln und zum Zweiten den Spielerausschluss beim Heimspiel der RSL’er gegen Oschatz. Und nun zu den Urteilen:

1. Ablass-Mügeln

Das Urteil wurde bestätigt. Also 2:0 Wertung für den RSL. Rassismus, Antisemitismus und Homophobie bleiben also nach wie vor Gründe für einen Spielabbruch und Grundlage für die sportgerichtliche Niederlage für den Verein der dies zulässt. Vielleicht denkt ja Mügeln mal wieder darüber nach, dass sie vielleicht doch mehr tun müssten und stellen fest, das sie und die Einstellungen IHRER Zuschauer_innen das Problem sind.

2. Spielerausschluss Oschatz

Das Gericht hat entschieden: Jeder Verein muss 200€ Strafe zahlen. Des weiteren wird das Spiel für BEIDE Vereine als 2:0 (bzw. als 0:2)  verloren gewertet. Und das in Anbetracht der UEFA Richtlinien, die diese vor einigen Jahren festgesetzt hat, das Rassismus im Fußballstadion nichts zu suchen hat. Der Stern bekommt die Strafe, weil es mit dem Hausverbot dafür gesorgt hat, dass der Spielbetrieb nicht ordentlich laufen konnte. Zudem wurde gesagt, dass der Stern nicht der Veranstalter sei und damit den Spieler nicht hätte hindern dürfen zu spielen. Dies könne nur der Verband. Zudem gäbe es wohl noch einige Probleme mit einigen Texten in den Statuten, in Sachsen heißt es wohl, dass Personen ausgeschlossen werden können und in anderen Verbänden ist genau aufgeführt, das Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter usw. ausgeschlossen werden können. Die Frage ist nur, ist ein Spieler nicht auch eine Person? Das Urteil ist in einigen Argumentationen recht schwammig. Wir hoffen, dass der Stern in Berufung geht, damit genau solche Fragen und Probleme noch mal thematisiert werden. Oschatz bekommt die Strafe, weil es nicht zum Spiel antrat und dies hätte es, so das Gericht, auch mit 10 Spielern gekonnt.

Komisch ist, dass es beim Berufungsprozess zu Mügeln genau darum ging, dass der Verein Mügeln als Veranstalter alles dafür zu tun hat, dass es zu keinen Störungen und Unterbrechungen kommt und bei der Oschatzverhandlung gesagt wird, dass der Stern nicht der Veranstalter sei, sondern der Verband.

Das ist erstmal nur ein kurzer Bericht und wir sagen hiermit, dass wir vielleicht nicht alles genauso wieder gegeben haben, wie es das Gericht vielleicht gemeint hat. Wir warten noch auf die mitgeschriebenen Berichte von Zuschauer_innen und die Meldungen vom Stern und vom Verband. Vielleicht werden so die Urteile klarer. Die Aussagen die wir Momentan zu der Oschatzverhandlung haben, sind doch recht verwirrend.

Also in Kürze mehr.

hier schon mal einen gefunden Artikel dazu, ob mensch dadurch schlauer wird ist fraglich:

„Mügeln/Ablaßer Berufung abgewiesen“

und die LVZ:

„Sportgerichtsurteil im Fall Roter Stern gegen Oschatz steht: Null Punkte für beide“