Nach etwas längerer Zeit mal wieder ein kleiner Rechercheartikel.

Wir hätten noch zwei weitere Kandidaten, die unserer Meinung nach, Robert I. und Co. folgen möchten. Es geht um die Kameraden Markus L. und Rene P., beide auch am Angriff gegen den Roten Stern in Brandis beteiligt.

Beide waren 4 Wochen nach dem Übergriff in Brandis, am 28.11.2009 bei einer Nazidemonstration in Döbeln (Bilder bei Recherche Ost) mit dem Motto: „Volkstod stoppen – Recht auf Zukunft“.

 

Markus L.

 

Markus L. ist auf dem Foto der mit der Sonnenbrille und dem Palituch. Markus wohnt in Wurzen und spielt beim SV 84  Roitzsch Fußball, nebenbei boxt er noch. Also wieder ein aktiver Nazi, der auch wieder in einem Verein frei spielen kann. Er wurde auch bei bei der JN-Kundgebung in Wurzen am 14.02.2010 gesehen (Bilder von der Kundgebung). Zudem hat er mit der Naziband „Aryan Hope“ aus Wurzen zu tun. Er ist im übrigen auch gut bei dem Video zum Angriff in Brandis zu erkennen:

 

Markus ist bei 0.37 im Video gut zu sehen, er ist der, welcher die ganze Zeit mit der weißen Metallstange herumfuchtelt. Und dann der Zweite, der am Ende, dem mit der roten Kapuze folgt, um den anderen Kameraden zu „helfen“.

 

Rene P.

 

Rene P. ist der mit der Mütze und der Sonnenbrille im Bild. Er kommt aus Bennewitz und gehört zur Gruppe „Terror Crew Muldental“ und nahm unter anderem am Naziaufmarsch am 25.10.2008 in Leipzig Schönefeld teil.

Wir denken ja, dass diese beiden auch noch dem Robert I. und den Anderen in den Knast folgen sollten. Momentan wissen wir noch nichts von Anklagen gegen die beiden und das obwohl der Markus L. in dem Video doch so schön zeigt, wie gut er mit Stangen umgehen kann.

An dieser Stelle sei noch mal auf alle anderen Täter aus Brandis hingewiesen, denen auch noch der Prozess gemacht werden muss:

“Die Dummen” haben Namen und Gesichter

Es muss noch erwähnt werden, dass immer noch einige Täter auf ihre Identifizierung warten. Dennoch verstehen wir nicht, warum bis jetzt nur so wenige Nazis vor Gericht stehen. Vielleicht liegt es ja auch am abflauenden Interesse und die ersten Verurteilten hatten einfach nur Pech und werden Stellvertretend für alle Anderen bestraft. Müssen also die Betroffenen vom Naziüberfall froh sein, dass überhaupt Nazis für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen wurden?

Vielleicht spornt es die oder den Leser_in an, doch mal nachzuhaken oder den Prozessen beizuwohnen.