Archive for September, 2010

Laucha-Prozess: Irgendwie auch selbst schuld

Mittwoch, September 29th, 2010

gefunden bei: Zeit.de

Auch in Sachsen-Anstalt (zugegebenermaßen, wenig überraschend) ist mensch ja irgendwie selber schuld, wenn mensch von Faschist_innen angegriffen wird. Ein sehr lesenwerter Artikel über Nazis, Dorfgemeinschaft, den lokalen Fußballverein und die NPD:

Laucha-Prozess: Irgendwie auch selbst schuld

Ein Rechter schlägt einen Juden zusammen – der Täter bekommt Bewährung, gegen das Opfer wird ermittelt

Noam wartet draußen auf dem Flur des Amtsgerichts Naumburg, als die Fotografen kommen. Er will seinen richtigen Namen und auch sein Gesicht in keiner Zeitung sehen. Noam ist 17, in Israel geboren, seit acht Jahren wohnt er mit seiner Familie in Laucha, Sachsen-Anhalt. Am 16. April dieses Jahres stand Noam dort mit anderen Jugendlichen an einer Bushaltestelle, bis Alexander P. auftauchte, ihm ohne Vorwarnung ins Gesicht schlug, ihn trat und als »Judenschwein« beschimpfte. Er ließ erst von Noam ab, als ein Autofahrer anhielt und Noam rettete (ZEIT Nr. 24/10).

weiter lesen auf welt.de.

Roter Stern Leipzig: hetzerisch und linksradikal (Update)

Mittwoch, September 22nd, 2010

Reist der Rote Stern Leipzig zwecks Auswärtsspiel in die Provinz, dann fallen mit aller Regelmäßigkeit auch Nazis aus dem Himmel, direkt in die Zuschauermenge des gastgebenden Vereins. Jedenfalls sind dann die Nazis, laut den Ortsansässigen,  „noch nie hier gewesen“ und schon garnicht „von hier“. Im selben Atemzug bekommt mensch auch gleich noch mitgeteilt, dass „die“ nur deswegen da sind, weil wir da wären. Genau so, siehts aus! Doch nun wendet sich das Blatt.

Denn nun ist Schluss mit der „linksradikalen Hetze durch den Roten Stern Leipzig“. NPD Kandidat und Blue Caps (mehr …)

MDR Dabei ab 2: Der RSL: ein rotes Tuch für die Rechten

Donnerstag, September 16th, 2010

Eine kurze Zusammenfassung der Zustände, auf die auswärts reisende RSL Fans (und die die dort eh leben/wohnen müssen) in den letzten Monaten allzu oft stießen.

Quelle: MDR Dabei ab 2 (6.9.10)

Solikalender für Verletzten vom Naziübergriff in Brandis

Donnerstag, September 16th, 2010

Wer es noch nicht mitbekommen hat, es gibt einen Kalender für 2011. Das Geld geht an den leipziger Schwerverletzten vom Naziübergriff in Brandis. Wer also für  das nächste Jahr einen Kalender braucht oder jemanden einen  Kalender schenken möchte, sollte sich vielleicht für diesen entscheiden. Zu bekommen ist der Kalender im Fischladen oder am Kiosk am Connewitzer Kreuz. Im Fischladen (wir denken auch am Kiosk) kostet das gute Stück 8 Euro. Und wer noch mehr dazu wissen möchte, kann sich den Artikel in der LIZ durchlesen:

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Sachsen: „Ich komme mir vor wie in den Neunzigern.“

Donnerstag, September 16th, 2010

An dieser Stelle wollen wir einen Artikel dokumentieren, der zeigt wie gerade die Situation in Sachsen ist und was so alles in diesem Jahr schon passiert ist. Ganze besonders auch deswegen, weil es auch in Brandis erst kürzlich einen Brandanschlag gegeben hat, aber lest selbst:

Alltäglichkeit rechter Gewalt in Sachsen

Am 5. September wurde nach Polizeiangaben in Brandis ein Imbisswagen angezündet, dabei entstand ein vorläufiger Schaden von ca. 5000 Euro. Was wie so oft nicht in der Polizeimeldung zu lesen ist, sind die rassistischen Hintergründe der Tat. Auch nach dem inzwischen schon 14. Brandanschlag und zahlreichen rechten Übergriffen in diesem Jahr, kann von Unterstützung der Betroffenen durch die Politik keine Rede sein. Auch medial findet das Thema inzwischen nur noch vereinzelt und verkürzt den Weg in die Öffentlichkeit. (mehr …)