gefunden bei: Zeit.de

Auch in Sachsen-Anstalt (zugegebenermaßen, wenig überraschend) ist mensch ja irgendwie selber schuld, wenn mensch von Faschist_innen angegriffen wird. Ein sehr lesenwerter Artikel über Nazis, Dorfgemeinschaft, den lokalen Fußballverein und die NPD:

Laucha-Prozess: Irgendwie auch selbst schuld

Ein Rechter schlägt einen Juden zusammen – der Täter bekommt Bewährung, gegen das Opfer wird ermittelt

Noam wartet draußen auf dem Flur des Amtsgerichts Naumburg, als die Fotografen kommen. Er will seinen richtigen Namen und auch sein Gesicht in keiner Zeitung sehen. Noam ist 17, in Israel geboren, seit acht Jahren wohnt er mit seiner Familie in Laucha, Sachsen-Anhalt. Am 16. April dieses Jahres stand Noam dort mit anderen Jugendlichen an einer Bushaltestelle, bis Alexander P. auftauchte, ihm ohne Vorwarnung ins Gesicht schlug, ihn trat und als »Judenschwein« beschimpfte. Er ließ erst von Noam ab, als ein Autofahrer anhielt und Noam rettete (ZEIT Nr. 24/10).

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