Und es gibt sie doch, wir haben ja schon in einigen Artikeln versucht zu zeigen, dass es sehr wohl Nazis in Brandis gibt, auch wenn der Verein das immer gerne bestreitet. So fanden wir kürzlich im Internet diese Meldung:
„Soko Rex“ nimmt zwei rechte Schläger fest
Leipzig. Die Polizei-Sondereinheit „Soko Rex“ hat am Donnerstag im Landkreis Leipzig zwei rechte Schläger festgenommen. Die beiden 20 und 23 Jahre alten Männer sollen am 1. Januar dieses Jahres einen 24-Jährigen in Brandis (Landkreis Leipzig) brutal zusammengeschlagen haben.
Grund für die Schlägerei war nach Angabe von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft die „gegenläufige politische Einstellung“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, es wurden Haftbefehle erlassen.
Wir sind gespannt was dazu noch bekannt wird, vielleicht sind die Täter ja auch Mitglieder in unserem Lieblingsverein, dem FSV Brandis.
Apropos Brandis: Aus unterschiedlichen Quellen ist mir zu Ohren gekommen, dass der Kamerad Gabriel S. am 04.02.2011 im Velvet seine (zwischenzeitliche) Haftfreilassung gefeiert hat. Nach der Markkleeberg-Aktion, die er kurz nach Brandis gestartet hat und dem daraus resultierenden Prozess (Verhandlung war Ende Januar), finde ich das doch sehr verwunderlich …
Hier was zum Gabriel S. der gute darf jetzt ins Gefängnis, wie uns die LVZ am 30.3. mittteilt:
Geständnis
Gerichtsbericht
Nach Überfall auf Wirt – Trio muss in Haft
Anderthalb Jahre nach dem brutalen Überfall auf den Leipziger Wirt Wolfgang G. und seine Lebenspartnerin sind gestern die drei Schläger zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht sprach sie der gefährlichen Körperverletzung und Nötigung schuldig. Die Angeklagten hatten in dem seit Januar laufenden Mammutprozess letztlich gestanden, das Paar am Abend des 9. November 2009 in seinem Gartenhaus in der Markkleeberger Siedlung „Goldene Höhe“ misshandelt und Geld gefordert zu haben. Zur Beute gehörten Uhren, ein Handy und 850 Euro in bar.
Nach Ansicht der 5. Strafkammer war das Trio von einem Hintermann beauftragt worden, Schulden einzutreiben. Um wen es sich dabei handelte, blieb jedoch im Dunkeln. Die Angeklagten hatten über ihre Anwälte erklären lassen, den Namen aus „zu großem Respekt“ vor möglichen Konsequenzen geheim halten zu wollen.
Die Richter zeigten sich überzeugt davon, dass die Forderungen gegenüber dem Wirt berechtigt waren. Wie berichtet, hatte Wolfgang G. drei Monate vor dem Überfall mit dem Szenelokal „Ständige Vertretung“ am Leipziger Peterssteinweg sein letztes Lokal wegen massiver Umsatzeinbrüche schließen müssen. Jahre zuvor war er bereits als Betreiber des Panorama-Cafés im City-Hochhaus und des Gasthauses „Alte Nikolaischule“ gescheitert.
Wolfgang G. (58) hatte gastronomische Erfahrungen im Rheinland gesammelt, kam 1990 nach Leipzig. Als Zeuge im Verfahren vor dem Landgericht konnte er sich nicht erklären, wer hinter dem Übergriff stecken sollte. Er musste Insolvenz anmelden und aus dem Gartenhaus ausziehen, wohnt aber noch in Markkleeberg. Er sowie seine Partnerin Ingrid D. (51) leiden ihren Angaben zufolge unter den psychischen Folgen des Übergriffs.
Das Landgericht verhängte gestern gegen den Angeklagten Daniel S. (25) zwei Jahre Haft ohne Bewährung. Er hatte sich im Juni 2010 überraschend gestellt, später auch seine Mittäter genannt. Gabriel S. (29) erhielt drei Jahre und drei Monate Gefängnis und Michael F. (36) drei Jahre und fünf Monate. Derzeit sind alle drei noch auf freiem Fuß.
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