mein bester Freund, das ist nicht Thomas D.
Mein bester Freund, das ist nicht irgendwer.
Mein bester Freund ist Thomas G.
(alternative Strophe zum Prinzen Song „Mein bester Freund“)
Bis vor wenigen Tagen pflegten Jamal Engel, Vorstand und wahlweise auch Pressesprecher der SG LL und der Thüringer Nazikader Thomas Gerlach eine „gute Bekanntschaft“. Im Oktober diesen Jahres ließ Engel sich von Gerlach interviewen (siehe Interview auf lucka-supporters.blogspot.com).
Das Gerlach ein ausgewiesener Nazis ist, war auch vor den aktuellen „Enthüllungen“ an diversen Stellen im Internet hinlänglich dokumentiert
- Wikipedia:Thomas Gerlach
- Gerlach war Mitglied bei der mittlerweile verbotenen HNG. (Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene) (Apabiz.de vom April 2009)
- Gerlach stand im Kontakt mit Schweizer Nazis (blick.ch)
- Gerlach als langjähriger Organisator von Rechtsrockveranstaltungen (Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen über Thüringer Naziszene)
Für Jamal Engel war es nie ein Problem das Thomas Gerlach, laut Landesregierung Sachsen „eine Person[…]die dem Freien Netz Mitteldeutschland zugeordnet werden kann“ (TatortBrandis: Die Regierung antwortet auf Pokalspiel), zu Spielen der SG LL geht. [Foto: Gerlach bei einem SG LL Spiel via chemieblogger.de]
Engel versucht seinen Kontakt zu Gerlach auch garnicht runter zu spielen.
Vor einem Monat, bei einem Kooperationsgespräch bezüglich eines anstehenden Fußballspiels, wurde Engel erneut mit der Tatsache konfrontiert das Gerlach ein aktiver bestens organisierter Nazi ist und dies wohl ein triftiger Grund für ein Hausverbot seitens der SG LL ist.
Engel wies dies zurück und wenn er das tat, dann sprach er immer freundschaftlich von „Thomas“.
Und um noch die letzten Zweifel an „Thomas“ Geseier von seinem „Rückzug“ aus der Naziszene zu widerlegen. Hier ein Foto von ihm aus dem Frühjahr 2011.
Und nun zu den „erschreckenden Enthüllungen“ dieser Tage.
Das MDR Politmagazin „Fakt“ dokumentiert die Rechercheergebnisse von linken Aktivist_innen bezüglich der Beziehung zwischen Thomas Gerlach und dem Zwickauer Mördertrio.
[Fakt: Spur zu möglichem weiterem Unterstützer der Terror-Zelle (mit Video)]
Und auch in der Türkei ist mensch schon auf die Zustände aufmerksam geworden.
In der „Star Gazette“ wurde ein Artikel veröffentlicht, der sich auf den Nazisüberfall in Brandis bezieht, Bezug zur NSU nimmt, die NSU Rufe beim SFV Zwickau thematisiert und auch einen gewissen Thomas G. erwähnt. [link]
Es wurde schon oft an dieser und unzählig anderen Stellen dokumentiert: Jamal Engel tolleriert (nicht nur) einen Nazi in seinem Verein.
Ein Verein, dessen Fans und z.T. auch dessen Spieler keinen Hehl aus ihrer Gesinnung machen. [Nazigesänge bei der SGLL, TatortBrandis]

„Ein Verein, dessen Fans und z.T. auch dessen Spieler keinen Hehl aus ihrer Gesinnung machen.“
Das Problem bei euch Leuten ist,das Menschen die euch suspekt sind,grundsätzlich alles Vaterland anbetende Nationalisten sind und nicht in euer Weltbild passen.Ihr solltet euch mal selber fragen ob Ihr damit nicht genau so Diskriminierend und intolerant wirkt,wie Leute gegen die Ihr eigentlich kämpft.Bei der SG Leutzsch sind gewiss nicht nur Nazis,sondern auch Fans und (ja schau her…) Spieler mit sichtbaren Migrationshintergrund.Das euch das auf den ersten Blick egal zu sein scheit,beweist wiedermal die Tatsache alles und jeden über einen Kamm zu scheren und zu politisieren.Ich kann euch verstehen udn eure Ausrichtung für freie Meinung und Tolernaz zusein.Sowie gegen Rassismus usw. Ist auch alles okay.Aber deswegen einen ganzen Verein zu denunzieren und Leute die eine rechte Vergangenheit haben (gewisse Person aus Thüringen bestreitet dies auch nicht,geht lediglich zum Fussball nach Leutzsch,macht nie Stimmung in politischer Sache…) und dazu noch Spieler und Vereinsfunktionäre mit reinzuziehen grenzt derb an Verleumdung.Und die Toleranz die Ihr immer von allen fordert,solltet Ihr vllt erst einmal selber aufbringen,nicht den rechten Leuten gegenüber,aber zumindestens Max Mustermann der OHNE POLITISCHEN HINTERGRUND zur SG Leutzsch pilgert,um z.b. FUSSBALL ZUSEHEN … Es wär ein Anfang.Vor euren Engagement kann man den Hut ziehen,das sage ich als unpolitisch Einzustufender,aber mir gehen Politik und Hetze beim Fussball auf den Senkel,egal ob von Linke oder Rechts.Und wenn in Leutzsch Anfang September nunmal zwei Seiten verbal aufeinander singen „Ihr habt den Krieg verloren“ oder „teutonisch,barbarisch…“ dann muss man leider im Nachhinein sagen,können beide Seiten gern dem Fussball fern bleiben.Fussball soll verbinden,Spaß und Freude machen,ein Kontrast zum grauen Alltag sein und keine Politikveranstaltung irgendwelcher Lager… Nur einen ganzen Verein rund zumachen weil er angeblich Nazis duldet… Ich bin ehrlich: Ich kann neben Faschisten,Linken,Dicken,Dünnen oder sonstwelchen Leuten beim Fussball stehen.Solange sie alle bspw. Chemie rufen und jeder seine PRIVATEN DENKWEISEN für sich behält geht das.Man muss nur wollen.Die Leute die heute rehcts sind/oder links,wissen garnicht was im Krieg abging…darauf kann man doch keine Ideologie aufbauen und sagen ich bin dagegen / dafür. Es gibt auf beiden Seiten Pappnasen (sehr gewaltige sogar) aber bitte,lasst den Fussball und die Vereine daraus… DANKE! Mfg ein Fussballfan