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MDR Dabei ab 2: Der RSL: ein rotes Tuch für die Rechten

Donnerstag, September 16th, 2010

Eine kurze Zusammenfassung der Zustände, auf die auswärts reisende RSL Fans (und die die dort eh leben/wohnen müssen) in den letzten Monaten allzu oft stießen.

Quelle: MDR Dabei ab 2 (6.9.10)

(Nichts) Neues aus der der Barbarei

Montag, Juli 26th, 2010

So kurz vor dem neuen Saisonbeginn möchten wir euch auf den Artikel „Ein Ort in Angst – „Wenn wir das Haus wegfliegen könnten, wären wir schon lange weg““ im Störungsmelder von Zeit.de hinweisen.

Der Name des Ortes um den es geht ist auch uns bekannt. Dabei ist es allerdings völlig egal, um welchen Ort es genau geht, denn die nehmen sich bekanntermaßen nicht viel. Die Zustände, die im Artikel beschrieben werden, lassen sich in unterschiedlicher Ausprägung in fast allen Orten der sächsischen Provinz finden. Oder in den sächsischen „Groß“-Städten oder eben in Dortmund oder sonstwo in Deutschland oder Polen, Italien, Tschechien, Russland, usw. (usw., usw., usw.)

Wir empfehlen auch die Kommentare zum Artikel. Dort zeigt mensch sich erschüttert und empört und fordert „hartes Durchgreifen“, et cetera. Wir wundern uns überhaupt nicht und sind schon zu oft „erschüttert“ worden. Wer das Glück hat außerhalb dieser „national befreiten Zonen“ zu leben und denkt es handle sich hier im einen „extremen Zustand“, dem sei empfohlen einfach in irgendeine Stadt/Dorf in Sachsen zu fahren und dort mal zu zweit „gleichgeschlechtlich“-händchenhaltend über den Marktplatz zu gehen. Auch ein T-Shirt mit nem Aufdruck „Laut gegen Nazis“ oder ähnliches, wird über kurz oder lang zu Pöbeleien bis hin zu Übergriffen durch Einwohner_innen führen. Versprochen!



Ein Ort in Angst – „Wenn wir das Haus wegfliegen könnten, wären wir schon lange weg“

Von Störungsmelder 24. Juli 2010 um 08:26 Uhr

Zeichen in der Alltagskultur: Zigarettenautomat mit rechtsextremem Dekor Foto: © ngn / sr

Was bedeutet das Schlagwort der “national befreiten Zonen” praktisch? Wie lebt es sich, wenn man Grundstücksnachbar einer führenden Nazi-Familie im Ort wird? Oder wenn eine Familie zum Ziel rechtsextremer Angriffe wird, weil ein Sohn Musik in einer Band macht? Wenn man sich nachts nicht mehr auf die Straße traut, weil dort die Rechtsextremen Streife fahren? Ein Ortsbesuch in XX*, einer knapp 5.000-Einwohner-Stadt in Sachsen. (mehr …)