Quelle: Frei Radios
Anhören: Fußball in der beschädigten Welt – Erfahrungen des \“Roten Stern Leipzig\“
Fußball in der beschädigten Welt – Erfahrungen des „Roten Stern Leipzig“
Kurzbeschreibung
Am 24. April gab es in der Stadt, die vor drei Jahren durch eine Hetzjagd auf acht Inder berühmt wurde, einen Spielabbruch eines Fußballspieles, den anwesende Neonazis durch antisemitische und rassistische Sprechchöre provozierten. Es war ein Auswärtsspiel des Roter Stern Leipzig(RSL), der gegen den SC Mügeln-Ablass antreten sollte. Was in Mügeln los war, war außergewöhnlich und ist dennoch Alltag. Radio Corax sprach mit einem der Spieler des RSL über diesen (Fußball)Alltag in der sächsischen Provinz, die Anfeindungen gegen den Antirassistischen Verein, die Berichterstattung in den lokalen Medien und die Konsequenzen für diejenigen, die jedes Wochenende unter Polizeischutz Fußball spielen müssen.
Es ist immer wieder das selbe: Der RSL fährt in die sächsische Provinz. Das erste was es zu sehen gibt ist ein großes Aufgebot an Polizei, dann gibts zumeist auch die ersten als Nazis erkennbare Nazis zu sehen und dann kommt mensch auf den Platz und darf sich dort von Anwohner_innen die krudeste rassistische Scheiße anhören. In der maximalen Ausprägung dieser Zustände geht dann auch kein Blatt Papier mehr, zwischen die Äußerungen der „Bürger_innen“ und denen der (erkennbaren) Nazis. So auch in Mügeln.