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Schildbürgerstreiche: Der RSL kommt zu Besuch

Donnerstag, Mai 13th, 2010
Das Spiel

Das Wichtigste zuerst: Die Spieler des Roten Sterns haben 0:1 gegen Schildau gewonnen. In der 1. Halbzeit war der Schiri partout in gewillt die Fouls der Schildauer Spieler mit entsprechenden Karten zu quittieren und beließ es nur bei Verwarnung, obwohl einige Fouls kaum einer Diskussion bedurften. Nachdem er aber in der 2. Halbzeit das Spiel weiterlaufen lies während sich 2 Spieler (RSL und Schildau) offensichtlich stärker verletzt am Boden wälzten, kam er nicht mehr umhin Konsequenzen zu ziehen und es hagelte gelbe Karten für RSL und Schildau. Die Schildauer spielten weiterhin aggressiv und alsbald schickte der Schiri 2 Schildauer mit gelb-rot/rot vom Platz. Irgendwann schoss Fetti den RSL durch Elfmeter in Führung und der Drops war gelutscht. Endstand: 0:1
Die Details lest ihr dann besser im Spielbericht (mit Fotos!) bei roter-stern-leipzig.de

Das Dorf

In Schildau angekommen durften wir uns am Marktplatz auch gleich die ersten „Schildauer Jungs“ und Mädchen angucken. Bei den „Schildauer Jungs“ [PDF: Naziszene in und um Torgau] handelt es sich im eine in Schildau aktiv gewesene Kameradschaft, von der mensch aber lange nichts mehr gehört hat. Das könnte u.a. daran liegen das eine aktive Kameradschaft in Schildau einfach nicht mehr nötig ist, da in der Bevölkerung kein Widerstand mehr vorhanden ist und nur noch geschwiegen bzw. im Stillen zugestimmt wird.

Am Sportplatz angekommen, wurden wir sogleich von einem riesigen Aufgebot an „Grün“ in Augenschein genommen. Diese Beamt_innen waren aber sichtlich entspannt und überließen die Eingangkontrollen dem Sicherheitsdienst. Nachdem mensch 2,50€ bezahlte und das Stadionheft in Empfang genommen hatte, ging es auf den Platz. Im Stadionheft wurden die bisherigen Leistungen des RSLs als „in der Hinrunde sehr erfolgreich“ beschrieben und das die Mannschaft „seit der Rückrunde etwas geschwächelt hätte“. Die Ursachen dieser Entwicklung verschwieg mensch.

Die „Fans“

Dafür waren die „Ursachen“ aber schon zu etwa 30 Personen auf der gegenüberliegenden Seite aufgelaufen. (mehr …)