Posts Tagged ‘Sportgericht’

Restzweifel beim Sportgericht: Unergiebig und nicht wahrgenommen

Freitag, September 30th, 2011

Noch am Tag des Pokalspiels (04.09.2011) SG Leipzig Leutzsch gegen Roter Stern Leipzig wurde ein Verfahren am Sportgericht gegen die SG LL eingeleitet. Dieses wurde heute mit u.a. folgender Begründung eingestellt.

Quelle: Sportgerichtsverfahren gegen die SG Leipzig Leutzsch eingestellt auf der Homepage SG LL

Soweit dem Verein weiter diverse Gesänge seiner Anhänger vorgeworfen wurden, ist das Sportgericht hiervon nicht ohne Restzweifel überzeugt. Nachdem der Verein in seiner Einlassung diese bestritt und sowohl der Schiedsrichterbericht als auch der Bericht des Sicherheitsbeauftragten unergiebig waren, wurden der dem Spiel beiwohnende Sicherheitsbeauftragte Mende sowie SR Rohland nochmals angehört. Sie haben indes die vorgeworfenen Gesänge (bis auf den insoweit nicht relevanten Gesang: „Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher“) nicht wahrgenommen. Soweit ein Internetvideo, (mehr …)

TSV Schildau (fast) vom Antisemitismus in den Ruin getrieben

Dienstag, März 29th, 2011

Am kommenden Sonntag wäre der RSL nach Schildau gefahren. Aber nun kommt Schildau (doch nicht) zu uns. Wieso, Weshalb, Warum….

[Update]Schildau ist zum Spiel, wegen  „Personalmangel“ nicht angetreten. 2:0 für den RSL![/Update]

Aus der LVZ vom 25. März 2011:

Heimrecht-Verzicht

Angriffe auf Roter Stern befürchtet

Schildau. Die Angst muss groß sein, wenn sich Bezirksklassenvertreter TSV 1862 Schildau rund 1500 Euro entgehen lässt.
Der Verein verzichtet auf den Heimvorteil am 3. April gegen die Fußballer des souveränen Tabellenführers
Roter Stern Leipzig und damit auf die zu erwartende Einnahme, weil die Verantwortlichen Ausschreitungen sowie
Schmährufe einzelner Zuschauer gegen die politisch links orientierten Messestädter erwarten.
Dazu war es bereits beim Gastspiel der Leipziger in der vergangenen Saison gekommen. Am 12. Mai hatte ein
rechtsradikaler Mob die Polizei angegriffen, die ein Aufeinandertreffen mit den 300 Sterne-Fans verhindern wollte.
Unter die insgesamt 510 Zuschauer hatten sich 60 zunächst unauffällige Nazis gemischt.

Unauffällig sieht anders aus. Wir erinnern nochmal an die schönen Transparente, die die Nazis damals entrollten: [Bericht vom Auswärtstspiel im Mai 2010]

Desweiteren sind die „Schildauer Jungs“, kein x-beliebige Provinz Jugendgang, sondern eine Kameradschaft mit „der längsten Kontinuität in der Region“. [Quelle: Situationsanalyse, Kulturbüro Sachsen]
Diese fahren übrigens auch gerne mal nach Tschechien um sich ihre Dosis Nazimusik abzuholen.[Liebesgrüße an die Schildauer Jungs bei Aryan Music (2004)]

Eine Wiederholung wollen die TSV-Verantwortlichen ausschließen.
„Wir hätten das Geld vom Roter-Stern-Spiel gut gebrauchen können. Aber wir haben auch Angst vor einem Vorfall wie im November hier gegen Radefeld, als uns danach das Sportgericht wegen eines angeblichen Zwischenrufs eines Zuschauers zu einer Strafe von 500 Euro verurteilte“, sagt Schildaus Stadionsprecher Lutz Herre.
Er stand in der Nähe des damaligen „Tatorts“, (mehr …)

Sächsisches Sportgericht vs UEFA feat. DFB

Dienstag, Juni 1st, 2010

Am heutigen Tag hat das Sportgericht gleich 2 Entscheidungen bzgl. des RSL fällen müssen. Zum Ersten die Berufung von Ablass-Mügeln und zum Zweiten den Spielerausschluss beim Heimspiel der RSL’er gegen Oschatz. Und nun zu den Urteilen: (mehr …)

Politik raus aus dem Stadion

Donnerstag, Mai 27th, 2010

„Alles Chaoten hier“ murmelte ein älterer Herr, als er an den Ordnern vorbei Richtung Sportplatz ging. Das Spiel gegen Oschatz fand nicht statt. Wieso es dazu kam, könnt ihr u.a. hier lesen:

Bericht folgt…vorest nicht. Da es nichts Neues zur Sachlage zu berichten gibt, weisen wir euch auf die Debatte die im Gästebuch des RSL und im Forum von leipziger-fussball.de geführt wird hin. Daraus möchten wir 2 Beiträge besonders hervorheben. Um diese in Gänze zu verstehen, sollte mensch sich die Debatte vorher zu Gemüte führen!

Im Gästebuch schreibt J am 28.5.2010 (mehr …)